I am celebrating - seit meinem Studienabschluss Ende 2007 bin ich zum ersten Mal wieder auf der satten Habens-Seite meines Kontos: 540 Euro. Davon kann ich endlich meine Krankenversicherung bezahlen (130 Euro), mich für meine Promotion an der Uni anmelden und vielleicht kann ich mir einen Fünfziger sogar unters Kopfkissen legen! Jetzt unbedingt Feng Shui machen, damit das Geld nicht wieder davonfliegt…
Probe auf Lebenszeit
Veröffentlicht Mai 15, 2008 Strickfalle 0 KommentareTags: Arbeit, Ausbeutung, Berufsanfänger, Einstellungspolitik, Journalismus, Medien
Irgendwann werde ich wie Günter Wallraff mich verkleiden und in die Redaktionen einschleichen und mal aufdecken, welche ausbeuterischen Praktiken sich hinter wirklich gutklingenden und vornehmlich renommierten Medien verbergen. Bis ich als Rächer der Enterbten, äh, Unbezahlten samt rotem Cape und Röntgenblick durch die Open-Offices schleiche, wird wohl noch einige Zeit vergehen. Einen Vorgeschmack auf die hiesigen Praktiken sollen zwei Beispiele beschreiben - nehmen wir mal an, ich möchte…
1. …Theaterkritiker werden. Ich bin jung, ich bin leidenschaftlicher Theatergänger und habe die digitale Revolution schon mit der Muttermilch eingesogen. Ich bewerbe mich bei einer Online-Redaktion.
Oh super - denke ich - meine Arbeitsproben kommen gut an bei der Redaktion. Wie schön - denke ich - endlich kann ich nach meiner Ausbildung zum Journalisten mit Theaterkritik ein wenig Geld verdienen. Oh - denke ich - als mir gesagt wird, daß die Anfänger pro Kritik, unabhänig von der Länge, mit jeweils 50 Euro pauschal bezahlt werden. Oh je - entfährt mir - als mir gesagt wird, daß man die Bereitschaft erwarte, auch mal nach Leipzig zu fahren, schließlich gäbe es in Berlin genug Theaterkritiker, die das Gebiet schon ganz gut abgesteckt haben. Oh Gott - denke ich bei mir, als mir schließlich aufgeht, daß die Reisekosten nicht erstatten werden. Ich möchte noch immer Theaterkritiker werden, aber ich möchte nicht unbedingt 40 Euro bezahlen müssen, um meine Rezensionen zu veröffentlichen. Eureka - entfährt mir letztendlich in einem Geistesblitz - ich könnte für das Geld vielleicht selbst eine Zeitschrift herauszugeben.
2. …Online-Journalist werden. Ich bin jung, ich bin leidenschaftlicher Internet-User, und ich weiß, daß Page-Imprints schon mal der Stoff sind, aus dem ganze Online-Redaktionen erwachsen. Ich bewerbe mich bei einem nicht unbekannten politischen Magazin, daß in naher Zukunft eine Online-Ausgabe realisieren will und dazu nach jungen, dynamischen Journalisten sucht.
Oh super - denke ich - als man mir sagt, daß ich gleich mit der Probezeit anfangen könne. Wie schön - denke ich - als mir gesagt wird, daß man mich sogar fürs Probearbeiten mit 400 Euro bezahlen möchte. Oh - denke ich - als ich höre, daß die Probezeit für zwei Monate angesetzt ist und ich nach Möglichkeit Vollzeit arbeiten soll. Oh je - entfährt mir - als mir gesagt wird, daß das natürlich nicht auf der Grundlage eines Arbeitsvertrages geschehen, sondern erst die Vorbereitungsphase dafür sein soll. Oh Gott - denke ich mir - als mir aufgeht, daß das eigentlich ein Praktikum ohne jegliche Verpflichtung meines vornehmlichen Arbeitgebers ist und ich durchaus auch nach Anstellung noch drei Monate ordentlicher Probezeit hinter mich bringen muss, in der ich durchaus gekündigt werden kann. Eureka - entfährt mir letztendlich in einem Geistesblitz - hätte ich doch eine Schreinerlehre gemacht!
Zu Gast bei…
Veröffentlicht Mai 3, 2008 Frau P. 0 KommentareTags: Gastro, Servicekraft, Weinkenntnisse
… on reset: Mit welchen linguistischen Monströsitäten hat eigentlich eine Servicekraft in der Gastronomie zu tun? Und gibt es eigentlich noch einen stressigeren Job, als den des freien Journalisten? Frau P. erzählt aus ihrem Alltag - ein Protokoll:
“Bin ja echt fit in meinem Job und verdammt stressresistent noch dazu. Heute gab es aber mal so ne knappe Stunde, da wusste ich echt nicht mehr, wo mir der Kopf steht.Hatte Theke und von allen Ecken kamen sie angewatschelt, die Bonmaschine ratterte ohne Ende. Hatte die erste Kippe erst nach vier Stunden und auch die nur mal so schnell reingezüllt. Tja, die Terrassensaison ist damit offiziell eröffnet. Und von wegen um zwei Uhr nachts schon rauskommen. Pff. Küche ist bis halb zwei. Um fünf Minuten vor halb zwei pflanzt sich da noch mal so eine zehner Personengruppe an nen Tisch. Dachte echt, ich dreh gleich durch.
Lieber Gast, ich weiß Du hast Hunger und ich weiß, Du hast es mordseilig, aber darf ich vielleicht auch mal ins Bad gehen oder was? Ja, und wenn ich zurückkomme muss ich trotzdem jetzt erstmal meine Schürze anlegen, bevor ich Deinen Milchkaffee mache, verstanden?! Naja, morgen noch mal ein überschaubarer Wahnsinn (vorausgesetzt wir sind vollzählig besetzt - was eher unwahrscheinlich ist) und dann gönne ich mir wohlverdient eine Portion Sushi am Sonntag, scheiß auf das Trinkgeld, das ich eigentlich zum Dispoausgleich regelmäßig einzahlen sollte…
Und was für Tröten unterwegs sind. Also, wer bei mir in der mittlerweile sehr globalisierten Welt (zumindest europaweit) noch einen Tschaiäntei bestellt, hat bei mir schon mal echt verschissen (damit war übrigens ein Chianti gemeint, das muss man auch erstmal kapieren. Sehr schön auch: nen Grikko - da dürft ihr nun selber drauf kommen…..) Manchen Gästen würde ein Besuch beim Italiener um die Ecke nicht schaden, nicht wahr? Oder hier: Türkei-Burger (seit auf MTV kein englisch mehr palavert wird, ist die Jugend ja auch hilflos), gemeint ist ein Turkey-Burger (!!!!) “Ich will keine French Fries, ich will Pommes, geht das?” - ohne Worte. Muss mich schon auf Thai teilweise durch den Abend quälen, da sollte mal ein Englisch drin sein (gerne auch mit deutschem Akzent, kein Problem, da gewöhnt man sich ja dran). Und noch eine Notiz an meinen letzten Gast heute: Nein, im Desperados ist kein Tequila drin, das heißt ja auch “Tequila-flavoured-beer” und nicht “Beer with Tequila”. Aber das mit dem Englisch hatten wir ja schon. In knappen 12 Stunden darf ich wieder ran, diesmal im Thai-Restaurant, jippiieeeh! (wir haben gerade eine Suppe auf der Wochenkarte mit Nudeln und Schweinefleisch, die “Po Bac” heißt. Sprich das einmal laut aus und Du weißt, was morgen auf mich wartet. Jeder Gast denkt ja auch, er wäre der erste, der dieses echt lustige Wortspiel als erster entdeckt hat, vor-Langeweile-und-schlechtem-Humor-einschlaf.
In diesem Sinne…”
Zarte Knospen…
Veröffentlicht Mai 2, 2008 Portemonnaie 0 KommentareTags: Freier Journalismus, Halbtagsjob, Osten, Studentenjob, Westen, wissenschaftliche Hilfskraft
treibt der Euro auf meinem Konto. Jedenfalls hat er die Erdkrume durchbohrt und reckt sich ganz vorsichtig den Sonnenstrahlen auf der Haben-Seite meines Kontos entgegen - 37,42 Euro. Einerseits freilich gedankt den Honorarrechnung des Kontobesitzers und freien Journalisten, andererseits - mehrheitlich - durch das Eintrudeln des Wohngeldes. Trotzdem macht auch das mein Gemüt sehr sonnig.
Vor zwei Wochen aber sah es noch anders aus - da wurde ich für ein Vorstellungsgespräch von Berlin nach Frankfurt Oder geladen, da ich mich um die Stelle als wissenschaftliche Hilfskraft beworben hatte. Mit einem abgeschlossenen Studium und einer Berufsausbildung obendrauf war mir schon bald klar, daß ich recht gute Karten hatte. Gerade, weil der Halbtagsjob mit der Bereitschaft auch mal abends “dazubleiben” mit 800 Euro brutto jeden anderen wohl abgeschreckt hätte, bei jungen, freien Journalisten (Berufsanfängern vermehrt) trotzdem ein gewisser Sicherheitsreflex nach Festanstellung besteht - hauptsache in Anstellung, auch wenn es “nur” 200 Euro im Monat mehr wären, unterm Strich.
Trotzdem bestand ich auf Anraten eines lieben Freundes auf ein Kriterium: Die Fahrtkosten müssten von der Uni übernommen werden, denn aus den 800 Euro minus Sozial- und Rentenversicherungsabgaben (macht 700 Euro), minus Steuer, minus 100 Fahrtkosten von Berlin nach Frankfurt monatlich… sind es umgerechnet gut 600 Euro, die mir der Halbtagsjob, gefühlte Mehrtagsjob, finanziell einbringen würde.
Die Antwort nach einer Woche Verhandlung war “leider nein”. Was ich durchaus aufgrund kleiner finanzieller Töpfe gut verstehen kann. Andererseits habe ich vorgestern von einem Chefredakteur folgendes zu hören gekriegt, als ich ihm das völlig wertneutral erzählt habe: “!? Ich habe das auch mal gemacht, nach dem Studium. Kriegte aber 1200 DM brutto. War ja auch im Westen. Ist aber schon wenig, was die da anbieten…”. Das hatte mein Chefredakteur noch vor 15 Jahren gekriegt.
Und meiner Generation wir Völlerei und Konsumgeilheit vorgeworfen. Ich fordere Freispruch und nochmalige Überprüfung der Beweise!
Ich habe das Jobangebot abgelehnt. Heute fühle ich mich gut damit. Auch, wenn ich mich daran erinnere, die 15 Euro Anfahrtskosten zum Vorstellungsgespräch geliehen zu haben, da mir ansonsten mein Konto aufgrund mangelnder Deckung gesperrt würde.
…wird man ja nicht bezahlt, weshalb ich die wirklich ausgiebige Zeitungslektüre (ZEIT, ZEITLeben, Berliner Zeitung Wochenendausgabe, Zitty) auf den sonst so langweiligen (oder arbeitssamen, je nach Auftragslage) Sonntag verschiebe. Daß man dabei endlich vom Schreibtisch loskommt ist das eine. Daß man jedoch einen Sonnenbrand an den Händen bekommt, weil man sich endlich vom Schreibtisch auf die Park-Wiese bewegt hat, ist das andere…
Manchmal lädt man ja Journalisten auf das Set eines Films ein, um schon vor Kinostart darüber zu berichten. Wie ein solcher Termin abläuft, ist selten Gegenstand der Artikel, die daraufhin von den eingeladenen Journalisten veröffentlicht werden. An dieser Stelle ist das zum Glück anders:
Laut Presseeinladung soll um 12 Uhr irgendwo in Potsdam ebendiese Presse einen “check-in” auf das Set erhalten. Ich bin gespannt, handelt es sich doch um eine größere deutsche Produktion, ein Thriller, der laut Produktionsnotizen seine Vorbilder in Blockbustern, den amerikanischer Art, sieht. Am Drehort angekommen empfangen mich statt der PR-Dame dann die wartenden Fotografen, die vor dem Camping-Catering-Wagen des Sets mit einem Kaffee in der Hand und lustigen Sprüchen auf den Lippen sich die Zeit vertreiben. Wo denn die PR-Dame sei, frage ich und muss vernehmen, daß sie noch nicht gesichtet ward. Nach und nach kommen auch die Text-Journalisten am “check-in” an, die, wie es sich bald herausstellt, alle für den Boulevard aller möglichen Zeitungen schreiben. Von TVMovie über den neuartigen und zugleich nebulös-trendigen Internetfernsehsender Hubnox bis zur renommierten Berliner Zeitung - alle waren sie da. Alle wollten nur eins: Heike Makatsch, Jessica Schwarz und Mads Mikkelsen. Ich dagegen wollte nur drei: den Regisseur und die beiden Produzenten, war ich doch der einzige Journalist, der im Auftrag eines Fachmagazins unterwegs war. Und irgendwann kommt sogar die PR-Frau.
Um es kurz zu machen: Genau zwei Stunden warteten wir geduldig, bis die Crew ihre letzte Szene für den Tag abgedreht hatte, die Schauspieler gegessen, sich umgezogen und vor den Fotografen posiert haben. Derweil Frau Makatsch ganz kollegial sich ob der Aufregung um ihre neue Rolle als Hildegard Knef aus der Fotosession ausgenommen hat, um den anderen Schauspielern nicht die Show unbeabsichtigt zu stehlen. Was aber von einem Journalisten abgestraft wird, da er seinem Fotografen empfiehlt, Makatsch aus dem Bildkader des Gruppenfotos wegzuschneiden, weil sie sich der Solo-Aufnahmen verweigert.
Nach zwei Stunden Wartezeit, hat die PR-Frau die wunderbare Idee, durch zwei Gruppen das Pressegespräch über die Bühne zu bringen. Sie vergaß, daß wir genau für diese kurzen zehn Minuten zwei Stunden Wartezeit auf uns genommen hatten, genauso die einstündige Anfahrt nach Potsdam. Nun gut, wir konnten unsere Fragen loswerden. Das bewahrte aber wiederum eben die Schauspieler nicht vor Fragen wie: Wer war besser im Bett? Makatsch oder Schwarz? Schauen Sie sich nach Immobilien in Potsdam um? Okay, sage ich mir, Boulevardjournalisten müssen auch die passenden Fragen stellen. Jedoch finde ich es doch sehr bezeichnend für die Kollegen und die Marketing-Machinerie, daß nach genau diesen beiden Fragen wir uns minutenlang gegenübersitzen, ohne daß die Kollegen wissen, welche Frage sie denn noch stellen können. Die Antwort würde sowieso immer nur lauten, wie schön der Dreh doch ist, wie kollegial die Kollegen und wie künstlerisch anspruchsvoll der Regisseur. Jederzeit, gerne wieder…
Als der Regisseur wiederum unserer Journalistenrunde beisaß, verwies er jegliche Frage bezüglich der uns zuvor durch seine Presse-Frau ausgehändigten Produktionsnotizen weit weg: Er wisse davon nichts. Scheinbar auch nicht, welches Marketing für seinen Film angedacht ist. Daß die Produktion nämlich als deutscher Mystery-Thriller schon jetzt beworben wird, zum Beispiel. Dabei hebt der Regisseur hervor, daß die Produktion mehr auf den europäischen Markt ausgerichtet sei, da sämtliche ländererkennungstypischen Gegenstände aus den einzelnen Einstellungen entfernt worden seien. Und ist freudig überrascht, als man nach der Kameraarbeit und dem dahinter stehenden Filmlook fragt. Das ist eben kein Boulevardjournalismus.
Trotzdem konnte ich nach diesem Interview gehen. Weil die PR-Frau vergessen hat, die beiden Produzenten dazubehalten. Die haben nach dem langen Dreh das warten auf uns wohl satt gehabt… und auch ich darf jetzt um 16 Uhr nach Hause fahren, um den Artikel mit den dürftigen Informationen zusammenzubauen, wie schön der sonnige Tag in Potsdam war, zum Beispiel.
Respekt! Kommando Polylux
Veröffentlicht April 11, 2008 Uncategorized 1 KommentarTags: Aprilscherz, Guerilla, Kommando Tito von Hardenberg, Medienschelte, Polylux-TV
Tja, noch mal kurz ins Netz geschaut und dann diese geniale AKtion gefunden. Die Guerilla-Medien-Kämpfer “Tito von Hardenberg” haben die Haus-und-Hof-Sendung aller hedonistischen Performer, Polylux-TV, mit einer fingierten Geschichte eines Speed-Süchtigen auflaufen lassen.
Respekt! Vor allem, weil sich die Polylux-Redaktion in ein verniedlichendes “April, April” flüchtet, um sich aus der Blamage zu retten.
Händeringend für die einen, haareraufend für die anderen
Veröffentlicht April 9, 2008 Strickfalle , Uncategorized 0 KommentareTags: Bewerbung, Generation Praktikum, Journalismus, Kulturjournalismus, Regionalzeitung, Volontariat
Eine gut aufgestellte Regionalzeitung suchte letzte Woche händeringend nach Volontären.
Gerade als marktwirtschaftlich frisch gebackene freie Journalistin ist man noch gewillt, den letzten Zuckungen nach einer festen Stelle mit einer ebensolchen festen Anstellung als Volontär beizukommen. Gesagt, getan: Nach einem überaus aufgeschlossenen Gespräch mit dem stellvertretendem Chefredakteur schrieb ich noch am selben Tag meine Bewerbung, das war Mittwoche letzte Woche. Obwohl diese Stelle in genau 14 Tagen, also am 1. Mai, angetreten werden sollte. Aber als Generation “Flexibel” nahm ich die Gefahr, drei Monate lang eine doppelte Miete zu bezahlen, den Umzug innerhalb von drei Tagen zu vollziehen, darüberhinaus alle arbeitsrechtlichen Verbindungen am Wohnort zu kappen und sich überhaupt auf einen neuen Lebensmittelpunkt einzustellen, in Kauf.
Heute, genau eine Woche später, finde ich meine Bewerbungsmappe mit roher Gewalt in den Briefkasten gestopft (dieser Anblick setzt der Enttäuschung noch das Gefühl der Wertlosigkeit hinzu). Eine kurze Absage als Brief im Innern, wie immer.
Trotzdem brennt es mir doch auf den Nägeln und weil der stellvertretende Chefredakteur zuletzt so aufgeschlossen war, will ich doch erfahren, woran es bei mir immer hakt. Off the record sozusagen. Er erklärt sich zu einem Gespräch bereit, jedoch bremst er gleich ab, da eine Begründung der Ablehnung meiner Bewerbung das Antidiskriminierungsgesetz verbietet. Überhaupt könne er sich an meine Bewerbung nicht erinnern. Als ich trotzdem nachhake und versichere, es ginge allein um einen Hinweis, wie ich mein Profil für zukünftige Bewerbungen verbessern könnte, gibt er Antwort.
Er nehme an, es liegt an meiner Ausrichtung zum Kulturjournalismus.
Hrmpf. Irgendwie werde ich trotzdem das Gefühl nicht los, hätte ich Politikwissenschaften oder Wirtschaft studiert, wäre eine monothematische Ausrichtung des Profils ein geringes Problem gewesen. Es ist zum Haareraufen.
Ohne Nekrolog…
Veröffentlicht April 6, 2008 Randnotizen , Uncategorized 0 KommentareTags: Charlton Heston
Nekrolog: Wissen, wann’s passiert
Veröffentlicht April 6, 2008 Strickfalle 0 KommentareTags: Celebrities, Nekrolog, Prognose, Stehsatz, Todesursache
Bekanntermaßen verfügt eine jede Redaktion über den passenden Nachruf, schon bevor diejenige Persönlichkeit des öffentlichen Lebens das Zeitliche segnet. Doch Obacht - mittlerweile gibt es nicht nur gerappte Nekrologe. Nun soll die Prognose über den Sterbezeitpunkt das Kramen und Aktualisieren der Texte im Stehsatz vereinfachen. Denn gleichzeitig wird auch auf die mögliche Todesursache spekuliert. (via Bestatter-Weblog)

